Teig anrühren und ruhen lassenDas Wasser in eine große Schüssel geben. Das Kichererbsenmehl mit dem Schneebesen nach und nach einrühren, bis ein glatter, sehr dünnflüssiger Teig entsteht.Mindestens 4 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen. In dieser Zeit verbindet sich das Mehl vollständig mit dem Wasser, der Teig wird harmonischer und bekömmlicher.Gelegentlich bildet sich etwas Schaum an der Oberfläche. Dieser kann vor dem Backen einfach abgeschöpft werden.
Würzen und vorbereitenNach der Ruhezeit Salz und 20 g Olivenöl einrühren.Den Ofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.Ein rundes, unbeschichtetes Blech (am besten Eisen oder Stahl) großzügig einölen. Der Boden sollte vollständig von einer dünnen Ölschicht bedeckt sein – das sorgt später für die typische, goldene Kruste.Das geölte Blech für etwa 2 Minuten auf der untersten Schiene mit aufheizen.
BackenDas heiße Blech vorsichtig herausziehen und den gesamten Teig hineingießen. Die Schicht sollte nur wenige Millimeter hoch sein.Sofort zurück in den Ofen schieben und 12–15 Minuten backen.Kurz vor Ende mit Rosmarin bestreuen. Für eine besonders kräftige Bräunung kann die Farinata die letzten Minuten auf der obersten Schiene fertigbacken.
ServierenDie Oberfläche sollte goldbraun sein, mit leicht dunkleren Rändern. Außen knusprig, innen noch weich.In Stücke schneiden, mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und warm servieren. Sie schmeckt aber auch bei Raumtemperatur – fast noch aromatischer.
Hinweis:
Je heißer das Blech, desto besser die Kruste.
Wird die Farinata zu dick, bleibt sie innen weich und wirkt eher wie ein Auflauf. Dünn ausgießen bringt das typische Ergebnis.
Gutes Olivenöl ist hier kein Detail, sondern ein Hauptdarsteller.
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten plus 2 Stunden Teigruhe.