Allgemeine Informationen
Material und Herkunft
Der Stein wird aus natürlichem Lavagestein aus Italien gefertigt. Lavagestein entsteht durch vulkanische Aktivität und besitzt eine dichte, hitzebeständige Struktur. Diese Eigenschaften haben es seit langem zu einem bewährten Material für Back- und Kochplatten gemacht.
Oberfläche und Backeigenschaften
Lavagestein ist von Natur aus porös und unpoliert. Beim Backen nimmt die Oberfläche Feuchtigkeit und Fette auf. Dadurch können sich mit der Zeit dunkle Flecken und Verfärbungen bilden. Dieser Prozess ist typisch für Naturstein und gewünscht. Die Porosität unterstützt die Feuchtigkeitsaufnahme an der Teigunterseite und trägt maßgeblich zu einem trockenen, knusprigen Pizzaboden bei.
Wärmespeicherung und Hitzeverteilung
Die sehr gute Wärmespeicherung und gleichmäßige Wärmeabgabe beruhen auf der hohen Materialdichte und der thermischen Masse des Lavagesteins. Einmal aufgeheizt, bleibt die Temperatur stabil und wird konstant an den Teig abgegeben. Optische Veränderungen der Oberfläche haben keinen Einfluss auf diese Funktion.
Einsatzmöglichkeiten
Neben Pizza eignet sich der Stein für Brot, Flammkuchen, Focaccia oder zum Garen von Gemüse, Fleisch und Fisch. Die gleichmäßige Hitze sorgt für eine saubere Bräunung, ohne dass zusätzliche Fette nötig sind oder der Eigengeschmack der Lebensmittel verändert wird.
Pflege, Patina und Reinigung
Verfärbungen und eine dunkler werdende Oberfläche gehören bei einem Pizzastein aus Naturstein dazu und sind kein Hinweis auf einen Mangel. Sie entstehen durch die Nutzung und beeinträchtigen die Backeigenschaften nicht.
Sollten sich tatsächlich Rückstände auf der Oberfläche befinden, hat sich die sogenannte Pyrolyse-Methode bewährt. Dabei wird der Stein im Ofen oder Pizzaofen auf maximale Temperatur erhitzt, sodass organische Reste karbonisieren. Nach vollständigem Abkühlen lassen sich diese vorsichtig mechanisch entfernen. Gereinigt wird der Stein grundsätzlich nur mit warmem Wasser.